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Eine Jugendfarm in Bkeftine

Eine Jugendfarm in Bketfine

Ein Beispiel kommunaler Entwicklungszusammenarbeit im Libanon

 

Die Stadt Erlangen und die nordlibanesische Kommune Bkeftine sind seit 2018 durch eine Projektpartnerschaft im Rahmen der Initiative kommunales Know-how für Nahost verbunden. Nach einem ersten Projekt zum Know-how Transfer im Bereich Behindertenarbeit soll nun im nächsten Schritt bis Ende 2021 eine inklusive Einrichtung der Freizeit- und Bildungseinrichtung gebaut und in Betrieb genommen werden, um die Förderung und Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung im Nordlibanon durch Elemente der tiergestützten Pädagogik zu verbessern. Als Beispiel dient hier die Jugendfarm in Erlangen. Im Gespräch werden das Projekt und die beteiligten Akteure vorgestellt. Aber auch auf die aktuelle Lage im Libanon soll eingegangen werden und auf die Frage, warum sich Kommunen und lokale Akteure in der Entwicklungszusammenarbeit im Globalen Süden engagieren.

An der Gesprächsrunde nehmen sowohl der Vorsitzende als auch sein Stellvertreter des Vereins “Freunde der Oase der Freude e.V.” teil. Beide werden von ihren Erfahrungen und von der Reise in den Nordlibanon zum Projekt “Wahat al-Farah” berichten. Der Verein “Freunde der Oase der Freude” unterstützt die Organisation Wahat al-Farah (Oase der Freude) in der nordlibanesischen Kommune Bkeftine. Diese unterhält eine Schule mit Plätzen für 55 Kinder mit geistiger Behinderung sowie eine Werkstatt, die Arbeitsmöglichkeiten für 95 Menschen mit geistiger Behinderung bietet.

 

Veranstaltungsdatum und -ort:

Dienstag, 7. Januar 2020, 18:30 Uhr
Stadtbibliothek Erlangen, Bürgersaal (Marktplatz 1)

 

Gesprächsrunde mit Dr. Florian Janik (Oberbürgermeister von Erlangen), Eva Kneißl (Geschäftsführerin Umweltstation Jugendfarm Erlangen), Thomas Schöck (Vorsitzender des Vereins „Freunde der Oase der Freude“), Professor Dr. Georges Tamer (Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft).

Moderation: Doris Aschmann (Koordinatorin kommunale Entwicklungspolitik, Stadt Erlangen)

 

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. Eine Gebärdensprachdolmetscherin ist anwesend und Induktionsschleife vorhanden.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Entwicklung ist für alle da“ statt, die noch bis zum 28. Januar 2020 in der Stadtbibliothek Erlangen zu sehen ist. Weitere Informationen zur Ausstellung und dem Rahmenprogramm unter diesem Link.